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Der erste Eindruck zählt. Tipps und Tricks für Ihre Startseite beim Onlineshop

Die Kunden schlendern durch die Einkaufsstraßen und werfen einen hastigen Blick in Ihr Schaufenster. Ähnlich geht es auch im Web zu. Hier zählt der erste Eindruck, denn dafür haben Sie nur eine Chance.

Natürlich kann man jetzt auch argumentieren, dass der Großteil Ihrer Kunden durch den Hintereingang kommt und durch die Suchmaschine des Vertrauens geradewegs zum Produkt mit entsprechender Detailseite läuft. Aber Wiederholungstäter oder aber Offlinekunden, die zB. auf der Suche nach Ihren Kontaktdaten sind, wählen doch immer wieder die direkte Domain-Eingabe. In dem Fall möchte man natürlich einen guten Eindruck machen.

Es gibt keine goldene Regel für die Struktur oder das Design einer „Homepage“. So individuell sich Ihr Unternehmen präsentiert, so unterschiedlich sprechen User auf verschiedene Möglichkeiten an. Was jedoch immer zutrifft ist die klare und eindeutige Botschaft: Ja, hier sind Sie richtig. Der Besucher muss auf den ersten, spätestens jedoch auf den zweiten Blick erkennen, dass er hier das geboten bekommt, was er braucht oder brauchen wird. 😉

Während Amazon sich strukturell zunehmend in einen virtuellen Wühltisch verwandelt, setzt Apple auf vollflächige edle Einzelproduktpräsentation in edlem Schwarz gehalten. An der Stelle wollen wir uns natürlich nicht mit diesen Giganten messen, aber den Trend zu beobachten schadet keinesfalls. So gibt es auch eine Reihe mehr oder weniger sinnvolle Blogbeiträge und Forendiskussionen. Daher war auch das sogenannte „Bold-Design“ letztes Jahr der letzte Schrei – Schreiende Farben und möglichst klobig mit fetten Div-Blöcken. Ebenso wird seit geraumer Zeit dem „Slider“ auf der Startseite sein Ende vorhergesagt.

Mit eben diesem Slider beginnen ein Großteil aller Startseiten von etlichen Shopware Shops. Und genau das werden wir jetzt auch tun: Wie groß soll der Slider sein? Wie viele Bilder soll der Slider haben? Soll Text auf die Slides gepackt werden? Und darf er automatisch durchscrollen?

Nun, plakativ wie ein Schaufenster aber immer mit dem Gedanken, dass der User erkennt, dass die Startseite länger ist als nur die paar Bilder. Mit ein paar Bildern meinen wir zwischen 3 und 5, maximal 7 Slides. Und ja, es ist zu schaffen auf ca. 4 Grafiken das zu transportieren, was der User wissen muss oder soll. Wer sind Sie, was machen Sie und warum sind Sie die Besten. Gutes Fotomaterial ist hier natürlich unumgänglich. Und wenn man schon unbedingt die Information oder noch besser die Emotion in Worte fassen muss, dann bitte darauf achten, dass der Text zB. am Smartphone nicht abgeschnitten ist oder gar so stark verkleinert wird, dass es unleserlich wird. Ebenso sollte man darauf achten, oder zumindest wissen, dass ein automatisch rotierender Slider theoretisch anhaltbar sein muss. Stichwort Barrierefreiheit. Wenn das nicht geht, dann sorgen Sie wenigstens auf Alternativtexte für die Slides, um Menschen mit entsprechenden Einschränkungen nicht Ihre Aktion oder sonstige Informationen vorzuenthalten.

Weiter geht es mit dem Aktionsbanner. Von der Emotion des Sliders gefesselt, fordern Sie Ihren User auf aktiv zu werden. Und sei es nur sich für den Newsletter anzumelden. In Zeiten der DSGVO eh schon eine besondere Herausforderung. Belohnen Sie dies doch mit einem Gutschein oder streichen Sie den Newsletter und laden zum aktuellen Gewinnspiel ein. Diesen Banner nennen einige auch „Call to Action“. Die kann gerade bei Shopware mit einer eigenen Einkaufswelt für die Startseite zeitgesteuert eingebunden werden.

Als nächstes wird es Zeit für ein paar Produkte. Üblicherweise platziert man den Kategorieteaser für die Hauptproduktkategorien darunter. Idealerweise arbeitet man nicht meinem „normalen“ Produktfoto sondern erstellt eigene Grafiken, welche das Produkt in Aktion zeigen. Unbedingt auch mit Text-Unterstützung arbeiten. Denn diese Art der Navigation wird gerne genutzt, zudem vielleicht auf eine „Sticky-Navigation“ verzichtet wurde und somit das Hauptmenü nach dem Scrollen nicht mehr ersichtlich ist. Zum Kategorieteaser von Shopware gibt es natürlich eine Reihe von Alternativen. So auch unseren „Plakativen Kategorieteaser“ im Store.

Wenn man jetzt noch nicht ans Schlussmachen denkt, dann kann man sich natürlich noch einiger Inhalte bedienen. Einen Artikelslider für Schnäppchen, ein paar Auszüge aus dem Blog usw.

Anderenfalls folgen noch 2 letzte Elemente vor dem Footer. Ganz üblich ist in den letzten Jahren ein SEO-Text gegen Ende der Startseite im Webshop. Hier versucht man in ca. 400 Worten (meist auf 2 Spalten aufgeteilt) alles reinzupacken was Google und dessen User interessieren könnte. Also eine Art „Über uns“ Text. Schreiben Sie wer, wo und was Sie sind. Schreiben Sie nochmals welche Hauptprodukte Sie führen. Verlinken Sie diese auch nochmals mit den jeweiligen Kategorien. Nachdem die vorhergehenden Blöcke der Startseite hauptsächlich optischer Natur sind liefern wir damit einen indizierbaren Inhalt für die Suchmaschine.

Und zu guter Letzt schließen wir mit einem Logo-Karussell ab. Wählen Sie den Hersteller-Slider oder präsentieren Sie Referenzlogos. Idealerweise wählt man natürlich Logos die allgemein bekannt sind. Dies weckt abschließend Vertrauen beim User und wenn man alles richtig gemacht hat findet man direkt darunter im Footer die Hotline oder sonst Möglichkeiten mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Wer jetzt noch nicht genug hat darf gerne mit uns in Kontakt treten. Wir bieten unter anderem Schulungen für die Konzeptionierung und Gestaltung von Onlineshops und somit nicht nur für die Startseite. Und es muss auch nicht zwingend Shopware sein. Aber wir lieben Shopware.